Touchpoint
Touchpoints sind alle Berührungspunkte zwischen Unternehmen und Kunden entlang der B2B Customer Journey. Definition, Funktionsweise und Einsatz im Marketing.
Was ist ein Touchpoint?
Ein Touchpoint bezeichnet jeden Berührungspunkt zwischen einem Unternehmen und einem Interessenten oder Kunden entlang der gesamten Customer Journey. Im B2B-Marketing beschreibt der Begriff alle geplanten und ungeplanten Kontaktmomente, über die Informationen, Botschaften oder Erlebnisse vermittelt werden. Touchpoints sind zentrale Steuerungsgrößen für Marketing-, Vertriebs- und Automatisierungsstrategien.
Wie funktioniert ein Touchpoint?
Touchpoints entstehen überall dort, wo Unternehmen mit potenziellen oder bestehenden Geschäftskunden interagieren. Im Marketing- und MarTech-Kontext werden diese Kontaktpunkte systematisch geplant, erfasst und orchestriert, um konsistente Erlebnisse über verschiedene Kanäle hinweg sicherzustellen. Marketing Automation verbindet Touchpoints mit Daten, Workflows und Entscheidungslogiken, sodass relevante Inhalte zum passenden Zeitpunkt ausgespielt werden können. Direct Mail Automation erweitert dieses Prinzip um physische Kontaktpunkte, die digital ausgelöst und gesteuert werden.
Trigger, Daten oder Prozesse
Moderne Touchpoint-Strategien basieren auf definierten Triggern wie Verhaltensdaten, CRM-Status oder Kampagnenereignissen. Diese Signale lösen automatisierte Prozesse aus, die einzelne Touchpoints aktivieren, priorisieren oder kombinieren. Daten aus Marketing-, Sales- und CRM-Systemen sorgen dafür, dass Touchpoints personalisiert, messbar und skalierbar bleiben.
Typische B2B Use Cases
Im B2B-Marketing werden Touchpoints gezielt eingesetzt, um komplexe Entscheidungsprozesse zu begleiten. Dazu zählen die strukturierte Lead-Nurturing-Kommunikation über mehrere Kanäle, die Reaktivierung inaktiver Kontakte oder die Unterstützung von Sales-Prozessen durch hochwertige, physische Mailings. Auch im Account-Based Marketing spielen orchestrierte Touchpoints eine zentrale Rolle, um relevante Stakeholder innerhalb eines Zielunternehmens konsistent anzusprechen.
Vorteile eines Touchpoints im B2B
Ein systematisches Touchpoint-Management erhöht die Relevanz der Kommunikation und reduziert Streuverluste. Unternehmen profitieren von besserer Datenbasis, höherer Planbarkeit und einer klaren Verzahnung von Marketing und Vertrieb. Gleichzeitig lassen sich Customer Journeys transparenter analysieren und kontinuierlich optimieren, was langfristig zu höherer Conversion, besserer Kundenbindung und effizienteren Prozessen führt.
Touchpoint vs. verwandte Konzepte
Im Unterschied zu einzelnen Kanälen wie E-Mail oder klassischer Direct Mail beschreibt der Touchpoint kein Medium, sondern einen Kontaktmoment. Marketing Automation fokussiert sich auf die technische Steuerung von Kampagnen, während Touchpoints die strategische Perspektive auf alle Interaktionen darstellen. Direct Mail ist somit ein möglicher Touchpoint innerhalb einer kanalübergreifenden Journey, nicht jedoch das Konzept selbst.
Wie unterstützt eesii bei Touchpoints?
Eine Direct-Mail-Automation-Plattform wie eesii ermöglicht es Unternehmen, physische Touchpoints nahtlos in digitale Marketing- und Vertriebsprozesse zu integrieren. Durch die Anbindung an CRM- und Marketing-Systeme lassen sich Touchpoints datenbasiert auslösen, personalisieren und messen. Dadurch werden physische Mailings zu steuerbaren Bestandteilen automatisierter Customer Journeys.